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| Cirrus Logic |
Cirrus LogicCirrus Logic ist eine fabless Halbleiterfirma. Gegründet wurde die Firma 1981 als Patil Systems, Inc. von Dr. Suhas Patil in Salt Lake City/Utah und wurde in Cirrus Logic umbenannt als der Firmensitz 1984 ins Silicon Valley verlegt wurde. Der momentane Firmensitz befindet sich in Austin/Texas.
Zur Zeit besteht das Produktsortiment hauptsächlich aus Audio-DSPs. Cirrus Logic stellte in der Vergangenheit aber auch Modem-Chips, Controller-Chips für optische Laufwerke, Sound-Chips für Soundkarten und vor allem Grafikchips her.
Geschichte
In den frühen 90er Jahren war Cirrus Logic ein führender Lieferant von günstigen PC Graphikchips. Cirrus' Windows Beschleuniger zählten zu den Schnellsten des Low-End Marktsegmentes und waren schneller als die VGA-Chips der Konkurrenz (wie z.B. Oak Technologies, Trident Microsystems und Paradise Western Digital). So unterstützte der Cirrus GD-5422 (1992) Hardwarebeschleunigung sowohl beim 256 Farben- als auch beim High-Color (65.536 Farben) Anzeigemodus und war damit einer der günstigsten SVGA Controller, die beide Anzeigemodi unterstützten.
Mitte der 90er Jahre, als die PC's auf den PCI Bus umstiegen, ist Cirrus von S3 und Trident Microsystems eingeholt worden. Als der angekündigte Verkaufstermin des GD-5470 "Mondello" nicht eingehalten werden konnte, sank Cirrus' Ansehen. Mondello wäre der erste 3D-Graphikbeschleuniger von Cirrus gewesen.
Später bot die Firma den VGA Controller des Voodoo Rush 3D-Graphikbeschleunigers an. Die Voodoo Rush Karte vereinte zwei separate Graphikkontroller Chips für Legacy VGA (2D) und 3D Funktionalität. Beide Chips teilten sich den selben Framebuffer Speicher. Jedoch war die Voodoo Rush marketingmäßig und technisch eine Enttäuschung. Die letzte Graphikchipserie der Firma namens GD-546x "Laguna" benutzten neuartigerweise Rambus RDRAM Speicher anstelle von konventionellem SDRAM. Die Fähigkeiten des Perspective Texture Mapping, Bilinear Filtering, Single-Pass Lightning, Goraud Shading und Alpha Blending waren sowohl langsam als auch inkomplett.
Grafikchips
Desktop
- CL-GD5420 - ISA SVGA Chipsatz, hoch-integriert (RAMDAC + PLL), 1MByte Speicher
- CL-GD5422 - Erweiterte Version des 5420 (32-bit internes Speicherinterface, Hardware-BitBLT)
- CL-GD5424 - VLB-Version des 5422, aber ähnelt dem 5426 in einigen Aspekten
- CL-GD5426 - ISA-Bus und VLB mit bis zu 2Mbyte Speicher
- CL-GD5428 - Erweiterte Version des 5426
- CL-GD5429 - Erweiterte Version des 5429; unterstützt offiziell höhere Taktrate des Speichers und besitzt Memory-mapped I/O
- CL-GD5430 - Ähnlich dem 5429, aber mit 543x Kern (32-bit Hostinterface)
- CL-GD5434 - Chip der Alpine-Familie mit 64-bit internem Speicherinterface. Unterstützt 64-bit-Modus nur sofern mit 2Mbyte Speicher ausgestattet
- CL-GD5436 - Hoch-optimierter 5434
- CL-GD5440 - Ähnlich dem 5430 (54M40 besitzt zusätzlich einen Video-Beschleuniger)
- CL-GD5446 - Weiteres Mitglied der Alpine-Familie von 2D-Beschleunigern; ergänzt den 5436 um Video-Beschleuniger
- CL-GD546X - Die Laguna VisualMedia-Familie von 3D-Beschleunigern (5464 = PCI, 5465 = AGP). Diese Chips benutzen Rambus RDRAM-Speicher. Der 5462 ist ein 2D-Beschleuniger inklusive einer BitBLT-Engine, Video-Windows und 64x64 HW-Cursor
Notebook
- CL-GD6420/6440 - Verwendet in einigen Notebooks, ähnlich älteren Cirrus-Chipsätzen (5410/AVGA2)
- CL-GD6205/6215/6225/6235 - Kompatibel mit dem 5420
- CL-GD7541/7542/7543/7548 - Kompatibel mit dem 5427/3x
Weblinks
- [http://www.cirrus.com/ Offizielle Website]
Kategorie:Hardwarehersteller
Kategorie:Grafikchip-Hersteller
Kategorie:Unternehmen (USA)
Fabless
Als fabless bezeichnet man Halbleiterfirmen, die über keine eigenen Fertigungsstätten verfügen und auf Foundries (Auftragsfertiger) wie TSMC, UMC oder Chartered Semiconductor angewiesen sind.
Dieses Geschäftsmodell, dass von Gordon Campbell, dem Gründer von Chips & Technologies, entwickelt wurde, hat den Vorteil, dass sich die Firma nicht um die Herstellung der Chips selber kümmern muss, sondern sich allein auf die Entwicklung konzentrieren kann. Vor allem im Zeitalter, in dem die Errichtung einer Halbleiterfabrik mehre Millionen Euro kostet, sind fabless companies weit verbreitet.
Bekannte fabless companies der Gegenwart und Vergangenheit:
- 3dfx
- ATI
- Broadcom
- Chips & Technologies
- Cirrus Logic
- Cyrix
- NVidia
- Qualcomm
- VIA Technologies
- Xilinx
kategorie:Unternehmen
1981
Jahreswidmungen
- 1981 ist „Internationales Jahr der Behinderten“ von den Vereinten Nationen
- Der Schwarzspecht (lat. Dryocopus martius) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Kurt Furgler wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das Steuerentlastungsgesetz tritt in Deutschland in Kraft
- 1. Januar: Der ECU (European Currency Unit) als einzige EG-Verrechnungseinheit in der Europäischen Gemeinschaft eingeführt
- 1. Januar: Griechenland wird EG-Mitglied
- 1. Januar: Abdou Diouf wird Präsident des Senegal
- 20. Januar: Ronald Reagan wird als 40. Präsident der USA vereidigt
- 29. Januar: Spanien. Ministerpräsident Adolfo Suárez tritt zurück
- 30. Januar: Großdemonstration gegen Atomkraftwerke in der BRD in Brokdorf nahe Itzehoe
- 23. Februar: Spanien. Putschversuch von Teilen der Guardia Civil und des Offizierskorps
- 27. Februar: Spanien. Leopoldo Calvo Sotelo wird neuer Ministerpräsident
- 30. März: Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan in Washington, D. C.
- 3. April: Samoa wird Mitglied in der UNESCO
- 12. April: erster Start eines Space Shuttle
- 23. April: Bahamas wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Mai: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von einem Palästinenser erschossen
- 10. Mai: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin. Klarer Sieger wird die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Richard von Weizsäcker. Damit ist nach dem Scheitern des Senats von Dietrich Stobbe (SPD) auch sein Nachfolger Hans-Jochen Vogel (SPD) gescheitert
- 13. Mai: Attentat auf Papst Johannes Paul II.
- 25. Mai: Kuwait. Gründung des Golfkooperationsrates (GCC) gemeinsam mit Saudi-Arabien, Oman, Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten
- 30. Mai: Bangladesch. Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wurde ermordet
- 7. Juni: Israelischer Luftangriff auf Osirak
- 15. Juni: Abkommen über wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit zwischen Portugal und Deutschland
- 17. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kanada
- 29. Juli: Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana Spencer (Prinzessin Diana)
- 19. August: Das Bundesgesundheitsamt verbietet das Stärkungsmittel „Frauengold“, da es möglicherweise krebsfördente Substanzen (Aristolochiasäuren) enthält
- 25. August: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt an Saturn vorbei und liefert viele Fotos von Saturn, seinen Ringen und Monden
- 15. September: Vanuatu wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. September: Belize wird unabhängig
- 21. September: Deutschland erkennt Belize als unabhängigen Staat an
- 22. September: Einweihung des Hochgeschwindigkeitszuges TGV durch François Mitterrand
- 25. September: Belize wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 6. Oktober: Ägypten Ermordung Anwar as-Sadats.Übergang der Macht auf Vize-Präsident Mohamed Hosni Mubarak
- 26. Oktober: Deutschland schließt ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie mit Ägypten
- 1. November: Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit
- 11. November: Antigua und Barbuda wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. November: Luftverkehrsabkommen zwischen Taiwan und Deutschland
- 13. Dezember: (bis 22. Juli 1983: in Warschau verhängt Wojciech Jaruzelski, der neue Partei- und Staatschef in Polen, das Kriegsrecht. Die Gewerkschaft "Solidarität" wird verboten
- 31. Dezember: Ghana. Revolutionsregierung unter Jerry Rawlings
Kultur
- Eröffnung des Neubaus der Neuen Pinakothek München.
Katastrophen
- 27. Januar: Beim Untergang des Fährschiffs „Tamponas 2“ (Indonesien) nördlich von Java sterben 512 Menschen
- 11. Juni: Erdbeben der Stärke 6,9 im Iran, ca. 3.000 Tote
- 28. Juli: Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, ca. 1.500 Tote
- 30. August: Gas-Kohle-Ausbruch im Bergwerk Ibbenbüren mit 8 verunglückten Kumpel
- 19. September: Das Flußpassagierschiff „Sobral Santor“ (Brasilien) kentert auf dem Amazonas. 300 Menschen sterben
- 6. Oktober: Nahe Rotterdam, Niederlande Eine Fokker F-28 der niederländischen NLM Cityhopper geriet in einen Tornado und stürzte ab, nachdem die rechte Tragfläche abgerissen war. Alle 17 Personen starben
- 1. Dezember: Ajaccio, Korsika, Frankreich. Eine McDonnell Douglas MD-80 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet prallte während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 178 Personen an Bord starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2. Januar: Im Dreiecksflug stellt der Deutsche Hans-Werner Grosse mit 1.306 km einen neuen Weltrekord im Segelfliegen auf
- März: Die deutschen Meister im Eiskunstlauf Tina Riegel und Andreas Nischwitz gewinnen bei der Weltmeisterschaft im Paarlauf in Hartford/Connecticut die Bronezemedaille. Später holen sie in Innsbruck den Europameistertitel
- 11. April: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Trevor Berbick im Ceasars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 12. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Leon Spinks in der Joe Louis Arena, Detroit, USA, durch technischen K. o.
- 13. Juni: der FC Bayern München wird Deutscher Fußballmeister
- 6. November: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Renaldo Snipes in der Civic Arena, Pittsburgh, Pennsylvania, USA, durch technischen K. o.
- 1. Januar: Zsolt Baumgartner, ungarischer Formel 1-Fahrer
- 2. Januar: Maximiliano Rodríguez, argentinischer Fußballspieler
- 2. Januar: Hanno Balitsch, deutscher Fußballspieler
- 3. Januar: Eli Manning, US-amerikanischer Footballspieler
- 9. Januar: Euzebiusz Smolarek, polnischer Fußballspieler
- 11. Januar: Benjamin Auer, deutscher Fußballspieler
- 15. Januar: El Hadji Diouf, senegalesischer Fußballspieler
- 15. Januar: Howie Day, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 18. Januar: Alicia Molik, australische Tennisspielerin
- 19. Januar: Asier Del Horno, spanischer Fußballspieler
- 20. Januar: Owen Hargreaves, kanadischer Fußballspieler mit englischem Pass
- 21. Januar: Dany Heatley, Eishockeyspieler
- 21. Januar: Marko Babić, kroatischer Fußballspieler
- 22. Januar: Denise la Bouche, Pornodarstellerin
- 22. Januar: Beverley Mitchell, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. Januar: Ben Moody, US-amerikanischer Songwriter, Produzent und Gitarrist
- 25. Januar: Alicia Keys, US-amerikanische Soulsängerin
- 26. Januar: Nina Ritter, deutsche Eishockeyspielerin
- 28. Januar: André Muff, Schweizer Fußballspieler
- 28. Januar: Elijah Wood, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. Januar: Jonny Lang, Musiker aus dem Bereich des Blues und Bluesrock
- 30. Januar: Dimitar Berbatow, bulgarischer Fußball-Stürmer
- 31. Januar: Justin Timberlake, US-amerikanischer Popstar
- 11. Februar: Kelly Rowland, eine US-amerikanische R&B-Sängerin
- 16. Februar: Susanna Kallur, schwedische Leichtathletin
- 16. Februar: Jenny Kallur, schwedische Leichtathletin
- 17. Februar: Paris Hilton, Fotomodell, Unternehmerin und Entertainerin
- 17. Februar: Bernhard Eisel, österreichischer Radrennfahrer
- 18. Februar: Peng Bo, chinesischer Wasserspringer
- 22. Februar: Jeanette Biedermann, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 24. Februar: Lleyton Hewitt, australischer Tennisspieler
- 24. Februar: Georg Späth, deutscher Skispringer
- 25. Februar: Maik Wagefeld, deutscher Profifußballspieler
- 27. Februar: Stefanie Böhler, deutsche Skilangläuferin
- 27. Februar: Josh Groban, US-amerikanischer Popstar mit klassisch ausgebildeter Stimme (Bariton)
- 28. Februar: Anke Kühn, deutsche Hockeynationalspielerin
- 2. März: Bryce Dallas Howard, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Arash Miresmaeili, iranischer Judoka
- 4. März: Maike von Bremen, deutsche Fernsehschauspielerin
- 5. März: Christian Knees, deutscher Profi-Radrennfahrer
- 8. März: Timo Boll, deutscher Tischtennisspieler
- 8. März: Pirjo Manninen, finnische Skilangläuferin
- 8. März: Joost Posthuma, niederländischer Radrennfahrer
- 8. März: David Kreiner, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 9. März: Nikki Blond, ungarische Pornodarstellerin
- 10. März: Samuel Eto'o Fils, Fußballspieler
- 11. März: Matthias Schweighöfer, deutscher Schauspieler
- 12. März: Alexander Anatoljewitsch Kerschakow, russischer Fußball-Nationalspieler
- 13. März: Stephen Maguire, schottischer Snookerspieler
- 14. März: Judith Lefeber, deutsche Sängerin
- 15. März: Brice Guyart, französischer Florettfechter
- 15. März: Mikael Forssell, Fußballspieler
- 15. März: Young Buck, US-amerikanischer Rapper
- 18. März: Tom Starke, deutscher Fußballspieler
- 18. März: Lina Andersson, schwedische Skilangläuferin
- 18. März: Fabian Cancellara, Schweizer Radrennfahrer
- 19. März: Bastian Steger, spielt für den Tischtennisbundesligisten Borussia Düsseldorf
- 20. März: Celso Esquivel, Fußballspieler aus Paraguay
- 22. März: Imre Szabics, ungarischer Fußballspieler
- 24. März: Gary Paffet, englischer Rennfahrer
- 26. März: Maxi Arland, deutscher Musiker und Moderator
- 27. März: Claudemir Jeronimo Barreto, brasilianischer Fußballspieler
- 28. März: Julia Stiles, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. März: Alen Skoro, bosnischer Profifußballspieler
- 31. März: Pa Dembo Tourray, gambischer Fußballspieler
- 1. April: Bjørn Einar Romøren, norwegischer Skispringer
- 5. April: Thomas Blaschek, deutscher Hürdensprinter
- 11. April: Alessandra Ambrosio, brasilianisches Topmodel
- 13. April: Martin Pohl, deutscher Fußballspieler
- 17. April: Luca Denicola, Schweizer Fußballspieler
- 18. April: Maxim Iglinski, kasachischer Radrennfahrer
- 19. April: Catalina Sandino Moreno, kolumbianische Schauspielerin
- 20. April: Michel Abdollahi, Jüdischer Schriftsteller
- 25. April: Anja Pärson, schwedische Skirennläuferin
- 26. April: Mathieu Delpierre, französischer Fußballspieler
- 27. April: Sandy Mölling, deutsche Popsängerin
- 28. April: Jessica Alba, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. April: Kristin Størmer Steira, norwegische Skilangläuferin
- 1. Mai: Alexander Hleb, weißrussischer Fußballspieler
- 2. Mai: Tiago, portugiesischer Fußballspieler
- 10. Mai: Arkadiusz Gołaś, polnischer Volleyballspieler († 2005)
- 11. Mai: Austin O'Brien, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 14. Mai: Júlia Sebestyén, ungarische Eiskunstläuferin
- 15. Mai: Ben (Sänger), deutscher Sänger
- 17. Mai: Cosma Shiva Hagen, deutsche Schauspielerin
- 17. Mai: Shiri Maimon, eine israelische Sängerin
- 19. Mai: Luciano Figueroa, argentinischer Fußballspieler
- 19. Mai: Sina Schielke, deutsche Leichtathletin
- 20. Mai: Iker Casillas, spanischer Fußballspieler
- 21. Mai: Maximilian Mutzke, deutscher Sänger und Schlagzeuger
- 21. Mai: Anna Rogowska, polnische Leichathletin
- 21. Mai: Belladonna (Pornodarstellerin), US-amerikanische Pornodarstellerin
- 22. Mai: Jürgen Melzer, österreichischer Tennisspieler
- 26. Mai: Eda-Ines Etti, estnische Sängerin
- 27. Mai: Stefan Heythausen, deutscher Eisschnellläufer
- 27. Mai: Alina Cojocaru, Solistin beim Royal Ballet
- 28. Mai: Adam Green, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 31. Mai: Marlies Schild, österreichische Skirennläuferin
- 1. Juni: Thorben Marx, deutscher Fußballspieler
- 6. Juni: Anja Juliette Laval, Pornodarstellerin
- 7. Juni: Anna Sergejewna Kurnikowa, russische Profi-Tennisspielerin
- 9. Juni: Natalie Portman, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Juni: Nora Tschirner, deutsche Schauspielerin und Moderatorin
- 12. Juni: Klemen Lavrič, slowenischer Fußballspieler
- 13. Juni: Chris Evans, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Juni: Ameli Neureuther, deutsche Modestylistin
- 18. Juni: Marco Streller, Schweizer Fußballspieler
- 21. Juni: Michael Hackert, deutscher Eishockeyspieler
- 23. Juni: Björn Schlicke, deutscher Fußballspieler
- 25. Juni: Simon Ammann, Schweizer Skispringer
- 26. Juni: Natalja Nikolajewna Antjuch, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 2. Juli: Alex Koroknay-Palicz, US-amerikanischer Aktivist für die Rechte der Jugend
- 3. Juli: Silvia Fuhrmann, österreichische Politikerin
- 4. Juli: Christoph Preuß, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Omar Naber, slowenischer Popsänger
- 8. Juli: Anastasija Andrejewna Myskina, russische Tennisspielerin
- 9. Juli: Marco Stark, deutscher Fußballspieler
- 9. Juli: Rutger Smith, niederländischer Leichtathlet
- 14. Juli: Matti Hautamäki, finnischer Skispringer
- 18. Juli: Esther Vergeer, niederländische Rollstuhltennisspielerin
- 21. Juli: Stefan Schumacher, deutscher Profi-Radfahrer
- 21. Juli: Joaquín Sánchez Rodríguez, spanischer Fußballspieler
- 22. Juli: Fritzi Eichhorn, deutsche Schauspielerin
- 22. Juli: Floriane Eichhorn, deutsche Schauspielerin
- 23. Juli: Jarkko Nieminen, finnischer Tennisspieler
- 1. August: Christofer Heimeroth, deutscher Fußballtorhüter (Schalke 04)
- 3. August: Pablo Ibáñez, spanischer Fußballspieler
- 4. August: Florian Silbereisen, deutscher Fernsehmoderator und Sänger
- 4. August: Benjamin Lauth, deutscher Fußballspieler
- 5. August: Rachel Scott, Opfer des Schulmassakers von Littleton († 1999)
- 6. August: Vitantonio Liuzzi, italienischer Automobilrennfahrer
- 8. August: Vanessa Amorosi, australische Popsängerin
- 8. August: Roger Federer, Schweizer Tennisspieler
- 9. August: Li Jia Wei, Tischtennisspielerin aus Singapur
- 10. August: Taufik Hidayat, indonesischer Badminton-Spieler
- 12. August: Djibril Cissé, französischer Fußballer
- 15. August: Silvan Zurbriggen, Schweizer Skirennfahrer
- 16. August: Roque Santa Cruz, Fußballspieler aus Paraguay
- 18. August: César Delgado, argentinischer Fußballspieler
- 22. August: Christina Obergföll, deutsche Leichtathletin (Speerwurf)
- 23. August: Stephan Loboué, Fußballspieler
- 24. August: Chad Michael Murray, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. August: Rachel Bilson, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. August: Agata Wróbel, polnische Gewichtheberin
- 28. August: Martin Erat, tschechischer Eishockeyspieler
- 30. August: André Niklaus, deutscher Leichtathlet
- 1. September: Michael Maze, dänischer Tischtennisspieler
- 4. September: Beyoncé Knowles, US-amerikanischer Sängerin (Destiny's Child)
- 6. September: Søren Larsen, dänischer Fußballspieler
- 8. September: Jonathan Taylor Thomas, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. September: Filippo Pozzato, italienischer Radrennfahrer
- 12. September: Dirk Reichl, deutscher Radsportler († 2005)
- 14. September: Stefan Reisinger, deutscher Fußballspieler
- 14. September: Miyavi, japanischer Musiker
- 16. September: Alexis Bledel, US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell
- 18. September: Andrea Caracciolo, italienischer Fußballspieler
- 19. September: Damiano Cunego, italienischer Radrennfahrer
- 22. September: Janne Drücker, deutsche Schauspielerin
- 26. September: Otar Chisaneischwili, georgischer Fußballspieler
- 26. September: Akira Sasaki, japanischer Skirennläufer
- 26. September: Serena Williams, Profi-Tennisspielerin
- 26. September: Christina Milian, US-amerikanische Sängerin, Songschreiberinin und Schauspielerin
- 27. September: Mirjam Weichselbraun, österreichische Fernsehmoderatorin
- 27. September: Cytherea (Pornodarstellerin), US-amerikanische Pornodarstellerin
- 3. Oktober: Zlatan Ibrahimović, schwedischer Fußballspieler
- 5. Oktober: Zhang Yining, chinesische Tischtennisspielerin
- 6. Oktober: Lutz Altepost, deutscher Kanurennsportler
- 6. Oktober: Udomporn Polsak, thailändische Gewichtheberin
- 9. Oktober: Zachery Ty Bryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Oktober: Jelena Wjatscheslawowna Dementjewa, russische Tennisspielerin
- 17. Oktober: Burcu Dal, deutsche Schauspielerin
- 17. Oktober: Timo Ochs, deutscher Fußballspieler
- 25. Oktober: Shaun Wright-Phillips, englischer Fußballer
- 27. Oktober: Jenni Dahlman-Räikkönen, Ehefrau des Formel-Eins-Rennfahrers Kimi Räikkönen
- 28. Oktober: Milan Baroš, tschechischer Fußballspieler
- 29. Oktober: Amanda Beard, US-amerikanische Schwimmerin
- 30. Oktober: Muna Lee, US-amerikanische Leichtathletin
- 2. November: Tatjana Iwanowna Totmjanina, Eiskunstläufer
- 3. November: Navina Omilade, deutsche Fußballspielerin
- 3. November: Jermaine Jones, Profi-Fußballspieler
- 8. November: Joe Cole, englischer Fußballspieler
- 11. November: Nike Wessel, Sprecherin der Grünen Jugend
- 12. November: Annika Becker, deutsche Leichtathletin
- 14. November: Janin Reinhardt, deutsche TV-Moderatorin
- 15. November: Xabi Alonso, spanischer Fußballspieler
- 21. November: Tim Pauwels, belgischer Querfeldeinfahrer († 2004)
- 22. November: Ben Adams, britischer Sänger
- 22. November: Stefan Mücke, deutscher Rennfahrer
- 25. November: Mauricio Rua, brasilianischer Kampfsportler
- 26. November: Natasha Bedingfield, britische Sängerin
- 26. November: Aurora Snow, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 30. November: Eduardo Goncalves, brasilianischer Fußballspieler
- 2. Dezember: Britney Spears, eine US-amerikanische Popsängerin
- 2. Dezember: Thomas Pöck, österreichischer Eishockeyspieler
- 3. Dezember: Ioannis Amanatidis, griechischer Fußballspieler
- 3. Dezember: Choi Heung-chul, koreanischer Skispringer
- 3. Dezember: Jesse Jane, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 11. Dezember: Mohamed Zidan, ägyptischer Fußballspieler
- 11. Dezember: Javier Saviola, argentinischer Fußballspieler
- 13. Dezember: Johann Grugger, österreichischer Skirennläufer
- 15. Dezember: Thomas Herrion, US-amerikanischer American Footballspieler († 2005)
- 16. Dezember: Reanna Solomon, nauruische Gewichtheberin
- 17. Dezember: Tim Wiese, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 25. Dezember: Mario Santana, argentinischer Fußballnationalspieler
- 27. Dezember: Lise Darly, französische Sängerin
- 27. Dezember: Emilie de Ravin, Schauspielerin
- 28. Dezember: Sienna Miller, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Dezember: Shizuka Arakawa, japanische Eiskunstläuferin
- 31. Dezember: Tobias Rau, deutscher Fußballspieler
- 31. Dezember: Margaret Simpson, Leichtathletin (Siebenkampf) aus Ghana
- 4. Januar: Friedrich Werber, deutscher Politiker ( - 1901)
- 5. Januar: Lanza del Vasto, italienischer Philosoph und Dichter, Theoretiker ( - 1901)
- 8. Januar: Alexander Alexandrowitsch Kotow, russischer Schachspieler und -autor ( - 1913)
- 9. Januar: José Ardévol, kubanischer Komponist spanischer Herkunft ( - 1911)
- 9. Januar: A. J. Cronin, schottischer Arzt und Schriftsteller ( - 1896)
- 9. Januar: Kazimierz Serocki, polnischer Komponist ( - 1922)
- 16. Januar: Bernard Lee, britischer Schauspieler ( - 1908)
- 17. Januar: Hugo Aufderbeck, Theologe und Bischof ( - 1909)
- 19. Januar: Francesca Woodman, Fotografin ( - 1958)
- 23. Januar: Liselott Baumgarten, deutsche Schauspielerin ( - 1906)
- 23. Januar: Roland Hampe, deutscher Archäologe und Übersetzer ( - 1908)
- 23. Januar: Roman Andrejewitsch Rudenko, sowjetische Hauptankläger bei den Nürnberger Prozessen ( - 1907)
- 23. Januar: Samuel Barber, US-amerikanischer Komponist ( - 1910)
- 24. Januar: Hans Lauscher, deutscher Politiker ( - 1904)
- 27. Januar: Helmut Bertram, deutscher Politiker ( - 1910)
- 1. Februar: Ernst Pepping, deutscher Komponist ( - 1901)
- 1. Februar: Geirr Tveitt, norwegischer Komponist und Pianist ( - 1908)
- 1. Februar: Donald Wills Douglas, US-amerikanischer Flugzeugbauer ( - 1892)
- 2. Februar: Richard Muckermann, deutscher Politiker
- 3. Februar: Gisela Praetorius, deutsche Politikerin ( - 1902)
- 6. Februar: Heinz Benthien, deutscher Tischtennisspieler ( - 1917)
- 6. Februar: Friederike von Hannover, Königin der Hellenen ( - 1917)
- 7. Februar: Paul Mattick, deutscher Kommunist und politischer Schriftsteller ( - 1904)
- 7. Februar: Hermann Esser, Funktionär der NSDAP ( - 1900)
- 8. Februar: Jakob Bender, deutscher Fußballspieler ( - 1910)
- 8. Februar: Konrad Wittmann, deutscher Politiker
- 14. Februar: Esteban Canal, peruanischer Schach-Großmeister ( - 1896)
- 14. Februar: Hilde Sperling, deutsche Tennisspielerin ( - 1908)
- 15. Februar: Karl Richter, Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist ( - 1926)
- 21. Februar: Ron Grainer, australischer Komponist ( - 1922)
- 22. Februar: Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1899)
- 25. Februar: Ulrich Scheuner, Staatsrechtler ( - 1903)
- 25. Februar: Gunichi Mikawa, Vizeadmiral der japanischen, kaiserlichen Flotte ( - 1888)
- 26. Februar: Howard Hanson, US-amerikanischer Pianist und Komponist ( - 1896)
- 1. März: Roberto Francisco Chiari Remón, 31. Präsident von Panama ( - 1905)
- 2. März: Fridolin Stier, deutscher Bibelübersetzer ( - 1902)
- 5. März: Paul Hörbiger, österreichischer Schauspieler ( - 1894)
- 8. März: Augustine Teissier, älteste Frau der Welt vom 22. Januar 1981 bis zu ihrem Tod ( - 1869)
- 9. März: Max Delbrück, deutsch-US-amerikanischer Genetiker und Biophysiker ( - 1906)
- 19. März: Tampa Red, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist ( - 1904)
- 23. März: Mike Hailwood, britischer Motorradrennfahrer, ( - 1940)
- 24. März: Walther Bringolf, Schweizer Politiker ( - 1895)
- 25. März: Edward Lasker, US-amerikanischer Schach- und Go-Spieler ( - 1885)
- 27. März: Margarete Berger-Heise, deutsche Politikerin ( - 1911)
- 2. April: Karl Bechert, deutscher Politiker ( - 1901)
- 3. April: Leo Kanner, austro-amerikanischerischer Kinder- und Jugendpsychiater ( - 1896)
- 4. April: Carl Ludwig Siegel, deutscher Mathematiker ( - 1896)
- 7. April: Norman Taurog, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1899)
- 8. April: Omar Bradley, US-amerikanischer Fünf-Sterne-General ( - 1893)
- 10. April: Christa Johannsen, deutsche Schriftstellerin ( - 1914)
- 10. April: Gerhard Grüneberg, SED-Funktionär ( - 1921)
- 12. April: Matthias Domaschk, Bürgerrechtler in der DDR ( - 1957)
- 12. April: Joe Louis, Boxer ( - 1914)
- 12. April: Hendrik Andriessen, niederländischer Komponist und Professor ( - 1892)
- 12. April: Hans Chemin-Petit, deutscher Komponist und Dirigent ( - 1902)
- 16. April: Sigurd Debus, inhaftierter deutscher RAF-Terrorist, zuletzt im Hungerstreik
- 20. April: Hans Söhnker, deutscher Schauspieler ( - 1903)
- 26. April: Jim Davis (Schauspieler)
Salt Lake City
Die Stadt Salt Lake City (dt. meist veraltet: Große Salzseestadt) ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats Utah und ist mit 178.605 Einwohnern (1.7.2004) die größte Stadt von Utah. Die Bevölkerung des Ballungsraums um die Stadt herum ist über eine Million.
Im Jahre 2002 wurden in dieser Stadt die Olympischen Winterspiele ausgerichtet. Siehe Olympische Winterspiele 2002.
Geschichte
Am 24. Juli 1847 wurde Salt Lake City von 143 Männern, drei Frauen und zwei Kindern an der Ostküste des Großen Salzsees gegründet. Diese Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT, englisch Latter-day Saints, LDS), auch Mormonen genannt, waren hauptsächlich wegen der religiösen Verfolgung und Diskriminierung in den östlichen Staaten geflohen. Sie waren die ersten Weißen, die sich in Utah niederließen.
Nach dem Lynchmord an ihrem Kirchengründer Joseph Smith leitete der zweite Kirchenpräsident Brigham Young die Mehrheit der Kirchenmitglieder in Richtung Westen – das Gebiet der Stadt gehörte damals offiziell noch zu Mexiko, so hoffte man aus dem Gebiet der als feindlich empfundenen USA zu entkommen. Letztlich gelang dies zwar nicht, aber bis die US-Zentralmacht hier merklich in Erscheinung treten konnte, waren die Mormonen bereits fest genug etabliert, um in ihrer Existenz nicht mehr gefährdet zu sein.
Berichten zufolge hat Young bei der Ankunft im Salt Lake Tal eine Vision gehabt, die besagte Dies ist der richtige Ort. Ursprünglich hieß sie Great Salt Lake City, wurde allerdings umbenannt, als sie Hauptstadt des Gebiets wurde.
Stadtaufteilung
Mexiko
Die Stadt selbst ist gitterförmig angelegt, die meisten Straßen verlaufen genau von Norden nach Süden oder Osten nach Westen. Der Ursprung des Gitters liegt in der Süd-Ost-Ecke des Tempelbereichs, dem Ort der Salt Lake Tempels. Straßenbezeichnungen und Adressen sind dem Koordinatensystem entsprechend. [http://members.aol.com/utahhwyp/strtname.htm]
Die Gebäude der Innenstadt sind eine beeindruckende Sammlung von alten und neuen Strukturen, einerseits gibt es Hochhäuser aus Stahl und Glas mit 20 Stockwerken, daneben Gebäude des 19. Jahrhunderts aus Ziegeln und Mörtel. Das höchste Gebäude der Stadt ist das 26-stöckige Bürogebäude der HLT-Kirche, in dem sich deren Verwaltungszentrale befindet. Weitere wichtige Gebäude sind das Delta Center, Wells Fargo Center, One Utah Center, die Salt Lake City Public Library, das historische Tabernakel (ehemals die größte Veranstaltungshalle im amerikanischen Westen, heute noch Ort vieler Konzerte), der Salt-Lake-Tempel und das neue Konferenzzentrum der HLT-Kirche, das etwa 20.000 Plätze bietet.
Der Hogle Zoo liegt am Fuße der östlichen Ausläufer Berge, der Liberty Park befindet sich südöstlich der Innenstadt. Salt Lake City besitzt einen internationalen Flughafen.
Bezirke
Salt Lake City hat zahlreiche inoffizielle Stadtviertel, die in der gesamten Stadt wohlbekannt und auch auf den meisten örtlichen Karten vermerkt sind. Eines der bekanntesten ist The Avenues im Nordosten. The Avenues ist ein Viertel, das aus alten Häusern besteht, die gleichzeitig in perfekt rechteckigen Blocks gebaut wurden. Die Straßen dort sind alphabetisch benannt und die Avenues durchnummeriert.
Weitere Viertel sind
- Sugar House – Südosten
- Federal Heights – Osten
- East Bench – Nordosten
- Capitol Hill – Norden
- Rose Park – Westen
Die HLT-Kirche teilt die Stadt und weitere Gebiete mit hohem HLT-Anteil – ganz Utah und viele andere Gebiete im Westen der USA – außerdem in Pfähle (Stakes) und Gemeinden(Wards). Ein Pfahl ist grob gesehen mit einer Diözese in anderen Kirchen zu vergleichen, und eine Gemeinde ist einer Kirchengemeinde ähnlich. Durch den übergreifenden Einfluss der Mormonen in Utah wissen sogar Leute, die nicht HLT-Mitglied sind, in welcher Gemeinde sie sich befinden.
Wirtschaft
Die Wirtschaft der Stadt ist vorwiegend dienstleistungsorientiert. Während die Kennecott Kupfermine in der Nähe während des 19. Jahrhunderts für ein starkes Einkommen sorgte, entwickelte die Stadt eine Wirtschaft als Verkehrsknotenpunkt, durch Callcenter und Saisontourismus. Auch die Olympischen Winterspiele sorgten für einen Aufschwung der umliegenden Wirtschaft.
Dazu hat die Stadt ein dienstleistungsorientiertes Hochschulwesen mit mehreren Universitäten und vielen technischen Schulen.
Geographie und Klima
Die Geografische Lage Salt Lake Citys ist
Gemäß dem United States Census Bureau hat die Stadt insgesamt eine Fläche von 285,9 km² (110,4 mi²), davon sind 282,5 km² Land und 3,3 km² (etwa 1,1 %) Wasser.
Die Stadt liegt in einem großen Tal, dem Salt Lake Valley, welches von den Wasatch Mountains im Osten und den Oquirrh Mountains im Westen abgetrennt wird. Wie die meisten Städte, die sich nördlich und südlich von Salt Lake City erstrecken (wie Ogden und Provo) liegt es am Fuße der Wasatch Mountains, welche an manchen Stellen eindrucksvolle 2.000 Meter über dem Tal erhaben. Dieses städtische Gebiet ist gewöhnlich als die Wasatch Front bekannt.
Das Winterklima ist wegen des ausgleichenden Effekts des Großen Salzsees nicht so rauh wie in Cheyenne oder Denver. Die Temperaturen fallen selten längere Zeit unter -18°C (0°F). Das Sommerklima ist entsprechend ebenfalls vom See ausgeglichen, dazu kommt die Höhe der Stadt bei etwa 4.400 Fuß / 1350 Meter. Durchschnittlich etwa achtmal im Jahr werden 38°C (100°F) überschritten, diese Tage sind allerdings nicht so unangehm, da es sich um eines der trockensten Gebiete des Landes handelt.
Zwischen Dezember und März ist Schneefall relativ häufig, aber es ist ungewöhnlich, dass bei einem Sturm mehr als 30 cm auf den Talboden fallen. An Böschungen nahe der Berge fällt wesentlich mehr. Im Sommer gibt es nur sporadischen Regen. Die Sommer-Monsune, die von Mexiko und Arizona aufsteigen, betreffen von Mitte Juli bis September die Region, oft mit starken Gewitteraktivitäten verbunden.
Demographie
Laut dem Zensus 2000 wohnen in der Stadt 181.743 Menschen in 71.461 Haushalten, und 39.803 Familien. Es gibt 77.054 Wohneinheiten bei einer durchschnittlichen Dichte von 272,7/km². Die Bevölkerungsdichte beträgt 643,3/km² (1.666,1/mi²).
Die Rassenverteilung der Stadt beläuft sich auf etwa 79 % Weiße, 2 % Afroamerikaner, 1 % Indianer, 4 % Asier, 2 % von Pazifikinseln, 9 % von einer anderen Rasse und 3 % von zwei oder mehr Rassen. Knapp 20 % der Bevölkerung sind lateinamerikanischer oder spanischer Herkunft.
Bevölkerungsdichte
Das Durchschnittseinkommen eines Haushalts beträgt in der Stadt 36.944 Dollar, das einer Familie 45.140 Dollar und das Pro-Kopf-Einkommen 20.752 Dollar. Männer verdienen 31.511 Dollar gegenüber Frauen mit 26.403 Dollar. 15 % der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, davon sind 18 % Kinder jünger als 18 und 8 % 65 Jahre und älter.
Politik
Im Gegensatz zum Rest von Utah haben Republikaner und konservative Politiker die politische Mehrheit in Salt Lake City. Etwa die Hälfte von Salt Lake Citys Bevölkerung sind Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, verglichen mit etwa 75% für ganz Utah und 90% in den eher ländlichen Gemeinden.
Söhne und Töchter der Stadt
- Jaime Bergman, Model und eine Schauspielerin
- Frank Borzage, US-amerikanischer Filmregisseur
- Wilford Brimley, Farmer, Rodeoreiter, Schmied, zeitweise Bodyguard von Howard Hughes
- Neal Cassady, gehörte mit zu der Gruppe der Beats
- Cytherea, Pornodarstellerin
- Gail Halvorsen, Pilot der amerikanischen Luftwaffe während der Berliner Luftbrücke
- Tracy Hickman, Fantasy-Autor
- Raymond F. Jones, Science Fiction Autor
- David LaFlamme, ehemaliger Rockgeiger
- Joseph Santley, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- Sarah Schaub, US-amerikanische Filmschauspielerin
- Mack Swain, US-amerikanischer Schauspieler
- Robert Walker, US-amerikanischer Schauspieler
- Loretta Young, US-amerikanische Schauspielerin
- David Zabriskie, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
Weblinks
- [http://www.ci.slc.ut.us/ Offizielle Website von Salt Lake City]
- [http://www.sltrib.com/ Salt Lake Tribune]
- [http://www.slweekly.com/ Salt Lake City Weekly]
- [http://CityViews.US Historic Stereoviews of 19th Century Salt Lake City]
Kategorie:Ort in Utah
Kategorie:Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Kategorie:Hauptstadt in den USA
ja:ソルトレイクシティ
ko:솔트레이크 시
simple:Salt Lake City, Utah
Utah
Utah [] ist ein Bundesstaat der USA.
Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City. Die Abkürzung ist UT, der Beiname des Staates lautet The Beehive State.
Geschichte
Salt Lake City
Ab 1847 wurde Utah von den Anhängern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ("Mormonen") auf zum Teil ungewöhnliche Weise besiedelt.
Um die Mitglieder der Kirche nach Utah zu bringen, wurde 1850 der "Ständige Einwanderungsfonds" (engl. Perpetual Emigrating Fund - PEF) ins Leben gerufen. Finanziert aus Spenden sollten die Mittel in diesem Fonds dazu genutzt werden, noch im Osten der USA lebende, vor allem aber Neubekehrte aus Europa, nach Salt Lake City zu bringen. Je nach Bedürftigkeit des Einzelnen übernahm der PEF Teile oder die ganzen Kosten für die Reise nach Utah, wobei sich das jeweilige Kirchenmitglied vertraglich verpflichtete, dieses Geld nach seiner Ankunft zurück zu zahlen.
Ende des Jahres war das Geld im PEF knapp geworden, so dass Gouverneur Brigham Young, zugleich Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, einen alten Plan wieder aufleben ließ. Dieser sah vor, die Einwanderer statt mit von Pferden oder Ochsen gezogenen Planwagen mit Handkarren bis in das Tal des Großen Salzsees ziehen zu lassen, was eine Ersparnis von 6 Pfund pro Person bringen sollte. Die europäischen Emigranten, die meist aus ärmlichen Verhältnissen in britischen Städten stammten, sollten mit dem Schiff bis nach New York City, Boston oder New Orleans und von dort aus weiter mit dem Zug nach Iowa City fahren, wo die Handkarren auf sie warten würden. Schließlich müssten die Emigranten innerhalb von 90 Tagen mit den Karren (beladen mit 50kg Gepäck) nach Salt Lake City laufen.
Die ersten Handkarren-Pioniere (insgesamt ca. 800) kamen im April 1856 in Iowa City an, wurden auf drei Trecks aufgeteilt. Sie erreichten mit minimalen Verlusten Ende September bis Anfang Oktober 1856 Salt Lake City. Die letzten zwei Handkarren-Companies starteten erst Ende Juni in Iowa City und wurden durch einen verfrühten und unvermittelt heftigen Wintereinbruch ca. 300 Meilen vor Salt Lake City in Wyoming überrascht. In einer für diese Zeit und die Wetterverhältnisse und die Strecke geradezu spektakulären Rettungsaktion wurden die Emigranten schließlich im November nach Salt Lake City gebracht. Von den ursprünglich 1.076 Menschen in den zwei Companies, kamen zwischen 200 und 220 ums Leben.
Trotz dieser Katastrophe gab es in den darauffolgenden vier Jahren noch fünf weitere Trecks mit Handkarren, die aber aufgrund einer besseren Organisation reibungslos verliefen.
Utah wurde am 4. Januar 1896 als 45. Staat als voll berechtigtes Mitglied in die USA aufgenommen. Mehrere frühere Anläufe zur Staatlichkeit waren an Konflikten der Mormonen mit der amerikanischen Bundesregierung gescheitert, vor allem an Auseinandersetzungen über die Polygamie. Erst nachdem die Leitung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage diese 1890 offiziell abschaffte, war der Weg zu Staatlichkeit frei.
Siehe auch: Liste der Gouverneure von Utah
Geographie
Die anliegenden Staaten sind Nevada, Idaho, Wyoming, Colorado, New Mexico und Arizona.
Als einzige der US-Staaten grenzen mit Utah, Colorado, New Mexico und Arizona gleich vier Staaten an einem Punkt. Daher der Name Four Corners, der sowohl für diesen Grenzpunkt als auch für die gesamte Region gebraucht wird.
Ein großer Teil des Staates ist sehr trocken, in den bergigen Gegenden regnet/schneit es aber etwas mehr.
Nationalparks
- Arches-Nationalpark
- Bryce-Canyon-Nationalpark
- Canyonlands-Nationalpark
- Zion-Nationalpark
- Capitol Reef National Park
Verwaltungsgliederung
Siehe Liste der Countys in Utah
Bevölkerung
Liste der Countys in Utah
Für das Jahr 2000 wird eine Bevölkerung von 2.233.169 angegeben. 76% der Bevölkerung leben entlang der "Wasatch front". Grob geschätzt 60% der Bevölkerung sind Mormonen; da die Religionszugehörigkeit in amerikanischen Volkszählungen aber nicht erfasst wird, sind genaue Daten hierzu nicht erhältlich. Utah ist damit einer von nur zwei US-Staaten, in denen eine einzelne Religionsgruppe die absolute Mehrheit stellt. (Der andere ist das mehrheitlich katholische Rhode Island).
Im Census von 2000 werden etwa 2,0 Mio Einwohner als "weiß" aufgeführt, 18.000 als "afrikanisch-amerikanisch", 30.000 als amerikanisch-indianisch, 37.000 als asiatisch, 15.000 als "hawaiianisch und sonstige pazifische Bewohner", 93.000 als "andere Rasse", 47.000 als "zwei oder mehr Rassen", 201.000 als hispanisch.
Die hispanische Gemeinschaft wuchs von 1990 bis 1997 von etwa 85.000 auf 133.000 an und stellt etwa 6% der Bevölkerung. 2000 stellte sie etwa 200.000 Einwohner (siehe oben).
Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Salt Lake City - 178.605
- West Valley City - 112.678
- Provo - 99.624
- Sandy - 89.979
- West Jordan - 89.011
- Orem - 88.619
- Ogden - 78.519
- Layton - 61.205
- Saint George - 59.780
- Taylorsville - 58.179
- Logan - 45.517
- Murray - 43.328
- Bountiful - 41.173
- South Jordan - 36.791
- Roy - 35.308
- Draper - 33.042
- Riverton - 30.119
- Tooele - 27.903
- Clearfield - 27.227
- Pleasant Grove - 27.116
- Midvale - 27.019
- Lehi - 25.665
- Spanish Fork - 22.839
- American Fork - 22.387
- Cedar City - 22.224
- Kaysville - 21.749
- South Salt Lake - 21.510
- Springville - 21.507
Siehe auch: Liste der Städte in Utah
Sonstiges
Liste der Städte in Utah
Salt Lake City in Utah war der Austragungsort der olympischen Winterspiele 2002.
Der Name Utah leitet sich von dem Indianer-Volk der Ute ab, die neben einigen anderen Völkern bis heute in Utah leben. Nach dem Wunsch der Mormonen sollte der Staat Deseret heißen, dieser religiös begründete Name, der aus dem Buch Mormon, der heiligen Schrift der Mormonen stammt, wurde von der amerikanischen Regierung jedoch wegen der Trennung von Kirche und Staat nicht akzeptiert.
Einer der Landungsstrände bei der alliierten Invasion in der Normandie am 6. Juni 1944 trug den Code-Namen Utah Beach, der heute zum offiziellen Namen geworden ist.
Weblinks
- [http://www.usa.de/index-a-171.html Allgemeine Infos über Utah]
- [http://www.go-utah.de/ Reiseinfos]
- [http://home.arcor.de/daniel.stuecklen/ Naturschauspiele]
- [http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,297716,00.html Charakter des Landes]
- [http://www.hossli.com/2002_portfolio/port_02_mormonen.html Mormonenvormacht]
- [http://www.utah.edu/ Universität von Utah]
- [http://www.us-infos.de/wetter-ut.html Wetterdaten]
Kategorie:US-Bundesstaat
Kategorie:Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
ja:ユタ州
ko:유타 주
th:มลรัฐยูทาห์
1984
Jahreswidmungen
- 1984 ist „Jahr der Frauen in Südafrika“
- Der Weißstorch (lat. Ciconia ciconia) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Leon Schlumpf wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Militärputsch in Lagos, Nigeria. Neuer Regierungschef ist Mohammed Buhari
- 1. Januar: Start des Privatfernsehens in Deutschland; PKS nimmt seinen Sendebetrieb aus einem Kellerstudio in Ludwigshafen auf (ab 1985 unter dem Namen SAT.1)
- 1. Januar: Brunei erhält seine volle Unabhängigkeit von Großbritannien
- 2. Januar: RTL plus nimmt seinen Sendebetrieb aus Luxemburg auf (Privatfernsehen)
- 2. Januar: Südwestlich von Kairo werden die Überreste einer 32 Mio. Jahre alten Tierart gefunden, die als gemeinsamer Vorfahr von Mensch und Affe gilt: Aegyptopithecus zeuxis
- 10. Januar: die USA und der Vatikan nehmen nach mehr als 100 Jahren Pause wieder diplomatische Beziehungen auf
- 13. Januar: Einstellung des Betriebes auf der Preßnitztalbahn zwischen Jöhstadt und Niederschmiedeberg
- 17. Januar: in Stockholm beginnt auf Außenminister-Ebene die KSZE-Folgekonferenz über Vertrauensbildung und Abrüstung in Europa (KVAE)
- 18. Januar: die sowjetische Nachrichtenagentur TASS teilt mit, dass in der DDR mit der Aufstellung von Nuklearraketen begonnen wurde
- 20. Januar: in Norwegen wird Arne Treholt, Pressesprecher des Außenministers, als russischer Spion entlarvt und verhaftet
- 24. Januar: Apple führt den Macintosh ein: das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz bestätigt, dass Computerlisten mit dem fast vollständigen Beschaffungsprogramm der Bundeswehr in einem Straßengraben gefunden worden sind
- 13. Februar: Konstantin Tschernenko wird zum neuen Generalsekretär der KPdSU gewählt
- 18. Februar: Italien und der Vatikan unterzeichnen ein neues Konkordat: Rom gilt nicht als Heilige Stadt und der Katholizismus ist nicht mehr Staatsreligion in Italien
- 1. März: nachdem die britische Regierung einer Starthilfe von 250 Mio. Pfund Sterling zugestimmt hat, steht dem Airbus-Projekt nichts mehr im Wege
- 5. März: das Truppenabzugsabkommen vom 17. Mai 1983 zwischen dem Libanon und Israel wird gekündigt; es sollte nach dem Abzug der syrischen Truppen in Kraft treten
- 5. März: 1.300 Menschen sterben bei Ausschreitungen von Moslems im christlich geprägten Nordosten von Nigeria bei Yola
- 9. März: Die Neue Staatsgalerie Stuttgart wird nach viereinhalb Jahren Bauzeit unter dem Schotten James Stirling eröffnet
- 26. März: Guinea. Tod des Staatspräsidenten Sékou Touré
- 26. März: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Nordrhein-Westfalen
- 28. März: das Kernkraftwerk Krümmel wird an den Betreiber übergeben
- 1. April: in München startet ein Pilotprojekt zum Kabelfernsehen mit 16 Fernseh- und 24 Hörfunk-Kanälen
- 3. April: Guinea. Oberst Lansana Conté reißt die Macht an sich
- 5. April: als erstes Bundesland verankert Bayern den Umweltschutz in seiner Landesverfassung
- 6. April: Putschversuch in Kamerun
- 11. April: Konstantin Tschernenko wird knapp zwei Monate nach seiner Wahl zum Generalsekretär auch zum neuen Staatsoberhaupt der Sowjetunion gewählt
- 16. April: Muzaffer Efendi, der 19. Sheikh der Dscherrahi-Tariqa, besucht während einer USA-Reise seine Derwische in New York. Die traditionelle Dhikr-Zeremonie, die am Abend dieses Tages stattfindet, wird professionell auf Tonband mitgeschnitten, aber erst im Jahr 1998 unter dem Titel Reunion veröffentlicht
- 9. Mai: Otto Wiesheu, beurlaubter Generalsekretär der CSU verliert im bayrischen Landtag seine Immunität, er ist wegen eines Autounfalls unter Alkoholeinfluss mit Todesfolge angeklagt (und wird später verurteilt)
- 5. Juni: in Amritsar (Punjab) stürmen Spezialeinheiten der indischen Armee den „Goldenen Tempel“, in dem sich seit zwei Jahren Hunderte von militanten Sikhs verschanzt halten, 600 Menschen kommen um
- 1. Juli: In Liechtenstein entscheiden sich die männlichen Wahlberechtigten knapp für das Stimm- und Wahlrecht für Frauen
- 5. Juli: Acht militante Sikhs entführen einen Airbus der Indian Airlines mit 264 Personen an Bord nach Pakistan
- 6. Juli: Die EG-Kommission reicht vor dem EuGH Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland ein, da diese das Inverkehrbringen von in anderen EG-Mitgliedstaaten rechtmäßig hergestelltem Bier untersagt, wenn dieses nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht. (EuGH, Rs. 178/84; Urteil am 12. März 1987)
- 14. Juli: Aus den vorgezogenen Parlamentszahlen in Neuseeland geht die oppositionellen Labour Party als Sieger hervor
- 17. Juli: Laurent Fabius löst Pierre Mauroy als Premierminister von Frankreich und wird mit 37 Jahren der jüngste in diesem Amt
- 19. Juli: Jacques Delors löst Gaston Thorn als Präsident der EG-Kommission ab
- 23. Juli: der frühere Profiboxer Gustav „Bubi“ Scholz wird unter dem Verdacht festgenommen, seine Frau in der gemeinsamen Wohnung erschossen zu haben
- 25. Juli: die Bundesrepublik gewährt eine Bürgschaftsgarantie für einen durch Banken finanzierten Milliardenkredit an die DDR
- 26. Juli: David Lange wird als neuer neuseeländischer Premierminister vereidigt
- 27. Juli: In Livorno lässt die Stadtverwaltung zwei Skulpturen des Künstlers Amedeo Modigliani aus dem Hafenbecken bergen, die dieser samt einer Schubkarre 70 Jahre zuvor aus Enttäuschung über Kritik durch Künstlerkollegen dort versenkt hatte
- 29. Juli: Flugzeugentführung in Venezuela: eine mit 90 Personen besetzte DC-9 auf dem Weg von Curaçao nach Caracas
- 31. Juli: Flugzeugentführung in Deutschland: eine Boeing 737 der Air France wird mit 63 Personen an Bord auf dem Weg von Frankfurt-Paris nach Teheran gezwungen
- 1. August: die Anschnallpflicht für Sicherheitsgurte tritt für Autofahrer in der Bundesrepublik in Kraft (Bußgeld bei Nichtbefolgung: 40 DM)
- 2. August: Bombenanschlag in Madras (Indien): das Dach der Ankunftshalle des Flughafens stürzt ein, 32 Personen werden getötet
- 8. August: Flugzeugentführung durch einen 17jährigen Gegner von Ayatollah Khomeini: 300 Mekka-Pilger werden von Teheran nach Rom entführt; der Entführer bittet um politisches Asyl
- 11. August: US-Präsident Ronald Reagan verkündet bei einer Mikrofon-Sprechprobe die Bombardierung der Sowjetunion (bedauert später den „Scherz“)
- 16. August: Bei deutschen Lufthansa droht ein Arbeitskampf, nachdem der Vermittlungsversuch des ehemaligen „Superministers“ Karl Schiller von 80 Prozent der Belegschaft abgelehnt wurde. Die Lage gilt als kompliziert, da das Bodenpersonal, vertreten durch die ÖTV, eine diametrale Position zum fliegenden Personal, dargestellt von der DAG, einnimmt
- 22. August: in Südafrika wählen erstmals in der Geschichte Mischlinge und Asiaten ihre Parlamentsabgeordneten
- 23. August: in der Mongolei löst Schambin Batmunch den bisherigen Ministerpräsidenten Jumschagin Zedenbal ab
- 24. August: Sikh-Extremisten entführen eine Boeing 737 der Indian Airlines mit mehr als 90 Personen an Bord nach Dubai
- 1. September: In Afghanistan verüben Widerstandskämpfer einen Anschlag auf den Flughafen Kabul und töten 42 Menschen, meist Afghanen und Sowjetbürger, unter ihnen viele Frauen und Kinder
- 3. September: in Österreich bildet Bundeskanzler Fred Sinowatz seine Regierung um: neuer Außenminister wird der Wiener Bürgermeister Leopold Gratz
- 4. September: die Wahlen in Kanada bringen einen überwältigenden Wahlsieg für die Progressiv-Konservative Partei unter Brian Mulroney (mit 211 von 282 Sitzen)
- 5. September: nach der Verfassungsänderung in Südafrika nimmt Pieter Willem Botha erstmals Angehörige der schwarzen Mehrheit in sein Kabinett auf
- 6. September: in der Sowjetunion wird Verteidigungsminister Nikolai Ogarkow abgelöst durch Sergej Achromejew
- 10. September: Gründung der Arbeiterpartei Äthiopiens mit kommunistischer Ausrichtung als einziger Partei des Landes
- 12. September: das Bundesarbeitsgericht erklärt Warnstreiks: wie von der IG Metall angewendet: uneingeschränkt für rechtens
- 12. September: im Persischen Golf kommen bei einem Raketenangriff durch irakische Soldaten auf das deutsche Versorgungsschiff „Seetrans 21“ 6 Menschen ums Leben
- 12. September: die Olympischen Spiele in Los Angeles werden nach Angaben der Veranstalter mit einem Gewinn von 150 Mio. US-Dollar abgeschlossen
- 13. September: in Rom äußert sich Giulio Andreotti gegen eine Wiedervereinigung Deutschlands und gegen einen angeblichen Pangermanismus, was zu heftigen Reaktionen in der deutschen Öffentlichkeit führt
- 17. September: Frankreich und Libyen schließen mit dem Tschad einen Vertrag, wonach die Truppen beider Länder abgezogen werden
- 20. September: in Beirut sterben 24 Menschen nach einem Anschlag auf die dortige Außenstelle der Botschaft der USA, zu dem sich die schiitische Terrororganisation Islamischer heiliger Krieg bekennt
- 20. September: in München wird der mutmaßliche KGB-Spion Manfred Rotsch verhaftet, er hatte Zugang zu Plänen des Kampfflugzeugs „Tornado“
- 23. September: in der Schweiz stimmt die Mehrheit bei einer Volksabstimmung dem Bau von weiteren Atomkraftwerken zu
- 26. September: Großbritannien und die Volksrepublik China paraphieren ein Abkommen über Hongkong, nachdem die Kronkolonie am 30. Juni 1997 von China verwaltet wird; China verpflichtet sich, für weitere 50 Jahre das kapitalistische Wirtschaftssystem bestehen zu lassen
- 2. Oktober: in der Schweiz übernimmt erstmals eine Frau ein Ministeramt im Kabinett: Elisabeth Kopp übernimmt das Justizministerium
- 8. Oktober: Jürgen Möllemann (FDP) verzichtet auf eine Spitzenkandidatur bei den kommenden Wahlen im Mai 1985 in Nordrhein-Westfalen, nachdem ihm die Vermischung politischer Ämter mit Privatgeschäften vorgworfen wird
- 12. Oktober: Die IRA zündet eine Bombe im Grand Hotel in Brighton, wo sich die britische Premierministerin Margaret Thatcher und ihr Kabinett aufhalten. Fünf Menschen werden getötet, 32 verletzt
- 14. Oktober: der Marie-Luise-Kaschnitz-Preis wird das erste Mal verliehen
- 15. Oktober: Papst Johannes Paul II. erlaubt in Ausnahmefällen die Feier der heiligen Messe nach dem alten Ritus
- 16. Oktober: der Waldschadensbericht für 1984 besagt, dass bereits 50 % des deutschen Waldes von sichtbaren Schäden betroffen sind
- 18. Oktober: in Bonn kommt es während der Aussprache über die Regierungserklärung im Bundestag zu Tumulten, nach denen zwei Abgeordnete der Grünen ausgeschlossen werden: Jürgen Reents für 5 Tage und Joseph Fischer für 2 Tage
- 20. Oktober: in Peking beschließt die Führung weitreichende Wirtschaftsreformen, nach denen ein marktorientiertes Planungssystem aufgebaut werden soll, auch soll der Industrie mehr Selbstverantwortung gegebn werden
- 25. Oktober: Rainer Barzel tritt von seinem Amt als Bundestagspräsident zurück, nachdem ihm eine Verstrickung in die Flick-Affäre vorgeworfen wird
- 26. Oktober: in München werden die in Konkurs gegangenen Zündapp-Werke für 16 Mio. DM an China verkauft
- 31. Oktober: Die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi erliegt einem Attentat zweier Sikh-Extremisten aus ihrer Leibgarde. In unmittelbar darauffolgenden Unruhen werden ca. 1.000 Menschen: überwiegend aus der Sikh-Bevölkerung: getötet. Indiras Sohn Rajiv übernimmt das Amt des Ministerpräsidenten
- 3. November: die Tochter des Mitglieds des SED-Zentralkomitees und Honecker-Vertrauten Otto Reinhold hat sich in den Westen abgesetzt
- 5. November: der Unternehmer John-Werner Madaus wird im bis dahin größten Parteispenden-Skandal zu einer Geldstrafe von 420.000 DM verurteilt
- 6. November: Ronald Reagan gewinnt die Präsidentenwahlen der USA gegen | | |